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Willkommen auf dem Internetportal der Freiwilligen Feuerwehren Passau

Wir laden Sie dazu ein, auf den kommenden Seiten neue und interessante Informationen über unsere Freiwilligen Feuerwehren der Stadt Passau zu erhalten. Erfahren Sie, wie Sie Kontakt zu Ihrer Feuerwehr knüpfen können. Nehmen Sie wertvolle Tipps mit und gewinnen Sie einen Überblick über wichtige Feuerwehr-Veranstaltungen, Übungen und das aktuelle Einsatzgeschehen.

Der Löschzug Hauptwache erreicht mit 516 Einsätzen abermals eine Rekordmarke

Aufs Neue blickt der Löschzug Hauptwache der Freiwilligen Feuerwehr Passau auf imposante Zahlen im vergangenen Jahr zurück. Stadtbrandinspektor und Zugführer Löschzug Hauptwache,  Andreas Dittlmann, präsentierte einen bemerkenswerten Jahresbericht 2017 im Beisein zahlreicher Zuhörer, bestehend aus Gästen von Stadtverwaltung und Stadtrat, Freunden und Gönnern und natürlich aktiver und passiver Mannschaft. „Es gibt nichts, was es nicht gibt“, so Dittlmann in seinem Bericht. „Nur so lässt sich mittlerweile vieles im Alltag der Feuerwehr erklären“.

 

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Im Durchschnitt hat jedes der 71 aktiven Mitglieder der Hauptwache im Jahr 2017 über 280 Stunden zu einer beeindruckenden Stundenbilanz beigetragen: 20.440 Gesamtstunden für den Dienst am Nächsten.

Neben zahlreichen Übungen und Ausbildungen, Jugendarbeit, Vereinsleben und sonstigen Tätigkeiten trugen 516 Einsätze zu dieser Zahl bei. Einem seit 2014 anhaltenden Trend in der Hauptwache folgend, lagen die Einsatzzahlen wieder um knapp 100 über denen, des Vorjahres. „Und dennoch finden sich aktuell immer noch Frauen und Männer, die mit Herzblut und einem gewissen Grad an ‚positiver Verrücktheit’ zu jeder Tages- und Nachtzeit, mitunter auch die eigene Gesundheit gefährdend, Bürgern in Not zu helfen“, so Dittlmann in seiner Rede.

Man blickt auf ein Jahr zurück, welches rein rechnerisch jeden Tag (mindestens) einen Einsatz für die Mannschaft bereitgehalten hat. 1,4 Mal pro Tag rückten Sie zu Einsätzen aus – auch sonn- und feiertags.

Die Brandbekämpfung hat wieder etwas zugenommen. Zu 52 Einsätzen rückte man hierzu im vergangenen Jahr aus. Brände von Fahrzeugen, Mülleimer, Wiesen, Unrat, Küchen, Wohnzimmer und Wohnhäuser, vergessenes Essen auf Herd – fast das gesamte Spektrum an möglichen Brandobjekten war geboten. Eine brennende Kapelle, welche mitsamt Heiligenfiguren ein Opfer der Flammen wurde erregte dabei besondere Aufmerksamkeit. Acht Mal wurde ein Brand bekämpft, welcher durch einen privaten Rauchmelder zur Alarmierung der Feuerwehr geführt hatte. Über 1.000 Stunden Brandbekämpfung.

Von den insgesamt 371 Einsätzen der Technischen Hilfeleistung hieß es 26 Mal „Verkehrsunfall“ in der Alarmmeldung. Tierisch ging es im Jahr 2017 nur zwei Mal zu. Der Klassiker, Katze auf Baum, war aber wieder vertreten. Zudem wurden 31 Wespennester entfernt und ein Bienenvolk eingefangen.

Im Rahmen von Sturmschäden durch Orkan „Kolle“ und Hochwassern im Stadtgebiet rückte der Löschzug 191 Mal zur technischen Hilfeleistung aus. Nicht nur das über die Ufer tretende Wasser führte die Feuerwehrfrauen und Feuerwehrmänner bei Einsätzen auf die Flüsse: Zwölf Mal war man auf Donau, Inn oder Ilz unterwegs, um Personen im Wasser zu retten oder zu bergen. Vier Mal wurde man wegen Gasgeruch in Gebäuden alarmiert.

Eine permanent steigende Zahl von Einsätzen stellt die Unterstützungen für den Rettungsdienst und Polizei dar: Drei Mal wurden über die Drehleiter Menschen für den Rettungsdienst gerettet und 26 Mal öffnete man Türen, um in Wohnungen zu gelangen.

Sechzehn Ölspuren galt es „abzukehren“ und fünf Mal wurde man zu Einsätzen mit „Gefahrgut“ gerufen.

Vier Mal war man mit dem Tod konfrontiert - ob als Verkehrstoter, als Wasserleiche oder als Person unter Zug. Weitere vier Mal mit Suizid bzw. Suizidversuch.

Personen in Notlagen musste 13 Mal geholfen werden. 10 Mal wurden Personen aus Aufzügen befreit, da kein Hausmeister oder Notdienst erreichbar war. Eine Person war in einen offenen Kellerschacht gefallen und hatte sich dabei schwer verletzt und zwei Mal musste man Kleinkinder aus versperrten Fahrzeugen befreien. Knapp 3.00 Stunden Technische Hilfeleistung.

Die Jugendgruppe hat zum Jahresende 2017 dreizehn Mitglieder. 4 Kameraden haben in 2017 das 18. Lebensjahr vollendet und wurden aus der Jugendfeuerwehr in den vollständig aktiven Dienst übernommen. „So erfreulich dieser Umstand, diese Zahl ist“, so Dittlmann, „so zeigt die kleiner werdende Zahl an jugendlichen Mitgliedern die Notwendigkeit zur Mitgliederwerbung auf“. Man muss weiterhin versuchen „Menschen für den Dienst am Nächsten bei der Feuerwehr zu begeistern“ da man nur so den Fortbestand auch in Zukunft gewährleisten kann. Die Jugendfeuerwehr trug mit über 3.000 Stunden zur beachtlichen Jahreszahl bei.

Das Vereinsleben beim Löschzug Hauptwache e.V. schlug mit knapp 1.700 Stunden zu Buche. Die sonstigen Tätigkeiten, wozu beispielsweise auch Vorbereitung und Durchführung des „Tag der offenen Tür“ und Öffentlichkeitsarbeit zählen, wurden in 4.710 Stunden erledigt.

Die 70 Fehlalarme des Jahres 2017, und damit über 600 angehäufte Stunden, stellen den traurigsten Rekord der Statistik dar. Größtes Ärgernis dabei: Ausgelöste Brandmeldeanlagen. Alleine sie zählten 50 der Fehlalarme. Sei es durch Handwerker, welche durch klares Fehlverhalten einen Alarm auslösten oder schlecht gewartete Anlagen. Dennoch: jeder einzelne Brandmeldeanlagen-Alarm muss ernst genommen werden.

 

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„Wir brauchen Frauen und Männer wie sie“, so OB Jürgen Dupper in seinem Grußwort, „sie und ihr ‚unbandiges’ Engagement“. Er wies in seiner Rede auf die sich „veränderten Umstände und Anforderungen“ hin und darauf dass „man auch in Zukunft mit den Kapriolen des Wetters klarkommen“ muss. Entsprechende Gelder für Neu- und Ersatzbeschaffungen und den laufenden Betrieb sein hierfür im Etat der Stadt bereits entsprechend berücksichtigt. Und auch die „zeitgemäße Aufstellung der Feuerwehren“ werde nicht außer Acht gelassen.

„Wahnsinn, wie viel Zeit und Enthusiasmus für das Wohl der Stadt wieder aufgebracht wurde“, so Ludwig Kapfhammer, Vorsitzender und Vorstand Feuerwehr Passau e.V. Er bedankte sich mit seinen Worten besonders bei den Freunden und Familien, den Ehepartnern und Kindern im „Hintergrund“, welche dieses „Hobby“ ebenfalls mittragen (müssen). „Ohne deren ordentlichen Rückhalt geht es nicht“, so Kapfhammer.

„Ein außerordentliches Engagement“, attestierte MdL Prof. Dr. Gerhard Waschler, „welches alles andere als selbstverständlich ist“. Er wähnte Ausrüstung und Material an diesem Standort in den besten Händen an der Hauptfeuerwache. Und betonte „In schwierigen Zeit seid ihr an der richtigen Stelle“.

Der Dank des Abends galt allgemein allen Kräften des Löschzuges Hauptwache der Feuerwehr Passau. „Der Erfolg eines jeden Einsatzes hängt nach wie vor in erster Linie von der Erfahrung, dem Mut zur Verantwortung und der Entschlossenheit als Team ab“, so Dittlmann. „Dank selbstlosen Einsatz, ungebrochenem Engagement, Vertrauen und Verständnis“, jeder Einzelne leistete seinen wertvollen Beitrag. 

 

Einsatzstatistik

2018 2017 2016
 
Brandeinsatz
29 215 225
-10 +9
 
THL
88 1.172 1.142
+30 +349
 
Fehlalarm
29 211 203
+8 -5
 
Sicherheitswache
29 212 218
-6 -7
Summe
175 1.810 1.788
+22 +346

Einsatzstatistik

Termine

23 Feb 2018 08:30 - 17:00
Sicherheitswache 11. Ausbildungsmesse
Feuerwehr Hacklberg
23 Feb 2018 08:30 - 12:15
Sicherheitswache 2x Jim Knopf
Feuerwehr Grubweg
23 Feb 2018 19:00 - 21:00
Sicherheitswache Kammermusik 3 - No limits
Feuerwehr Haarschedl
23 Feb 2018 19:30 -
Aktive P: Gerätekunde
Feuerwehr Patriching
24 Feb 2018 08:30 - 17:00
Sicherheitswache 11. Ausbildungsmesse
Feuerwehr Hals

Wetter Meldungen

Unwetterwarnung für Kreis und Stadt Passau :
Insgesamt sind 2 Warnung(en) aktiv. Weitere Informationen auf http://www.dwd.de
Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 23/02/2018 - 19:31 Uhr

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